Donnerstag, 6. März 2008

Kernenergie für die Umwelt!

Dieses Gespräch zweier französischer Umweltaktivisten könnte auch uns in Deutschland interessieren. Allerdings muss zuerst angemerkt werden, dass in Frankreich ca. 85% der Elektrizität aus Kernenergie erzeugt wird (also weniger Kohlekraftwerke betrieben werden) und des weiteren ist eine Ausführung des Herrn von Greenpeace richtig zu stellen: Es ist sehr wohl möglich die Abhängigkeit vom Öl durch den Einsatz von Kernenergie zu verringern. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die ich später hier erläutern möchte. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Möglichkeiten auch zur Zeit umgesetzt werden. Aber ich werde mich diesbezüglich schlau machen.

Sonntag, 27. Januar 2008

Kompetenz der heutigen SPD - Kurt Beck

An dieser Stelle möchte ich die fachliche Kompetenz vom derzeitigen Bundesvorsitzenden der SPD, Herrn Kurt Beck, in Sachen der Kernenergie anzweifeln.

Durch den Besuch der Abendschule hat er die mittlere Reife erworben, jedoch hat er keine gymnasiale Oberstufe besucht und nie studiert. Im März 2007 hat Kurt Beck im Fernsehen behauptet, ein Atomkraftwerk würde, unter Berücksichtigung der gesamten Vorkette, mehr CO2 je kWh erzeugen als ein Braunkohlekraftwerk, was jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.





Diese Angelegenheit wirft bei mir eine generelle Frage auf: Sollte es nicht eine wissenschaftliche Mindestausbildung für unsere Entscheidungsträger & Politiker geben? In der Industrie könnten fachlich unqualifizierte Menschen ja schließlich auch keine übergeordnete Position einnehmen. Warum sollte das in der Politik anders sein?

Dienstag, 15. Januar 2008

Grund dieses Blogs

Im Rahmen der weltweit geführten Klimadebatte wird in Deutschland durch die momentane Politik vermehrt auf die sog. "Regenerativen Energien" gesetzt.
Das ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, aber es ist eine Einbahnstraße wenn man dabei die Kernenergie ignoriert. Denn hier verbirgt sich ein gewaltiges Energiepotential, welches klimafreundlich und dazu noch günstig ist.

Sicherlich aus politischen Gründen - nicht aus Wissenschaftlichen/ Technischen - hat die SPD nach dem schrecklichen Unfall von Tschernobyl der Kerntechnik den Rücken zugekehrt und den Ausstieg beschlossen. Ich gehe davon aus, dass auch die SPD der damaligen Zeit wissenschaftliche Berater gehabt hat, die der Parteiführung glaubhaft machen konnten, dass dieser schreckliche Unfall von Tschernobyl sich niemals in einem deutschen Kernkraftwerk hätte ereignen können. So komme ich zu dem Schluss, dass es eine politische Motivation gab, den Ausstieg aus der Kernenergie zu beschließen.

Demnach ist es ein Geschäft mit der Angst gewesen: Ein Geschäft mit der Angst der Bevölkerung vor einer erneuten Katastrophe eines noch höheren Ausmaßes als Tschernobyl.

Nun denke ich, dass diese Diskussion heute wieder sachlich aufgenommen werden kann. Die jüngere Generation ist dazu bereit erneut über die Kernenergie zu diskutieren. Sie ist oft sehr interessiert zu erfahren, dass es verschiedene Kernreaktortypen gibt. Und das der Typ "Tschernobyl" während des kalten Krieges gebaut wurde. Das es das Hauptziel dieses Reaktors war, waffenfähiges Plutonium zu erbrüten und dass deshalb einige physikalische Gegebenheiten vorhanden waren, die den schrecklichen Unfall überhaupt erst ermöglichten.
Diese junge Generation will begreifen, warum die physikalischen und baulichen Maßnahmen deutscher Reaktorkonzepte grundlegend anders sind. Sie wird erkennen, dass die Reaktortypen, die in Deutschland entwickelt wurden auf den höchsten Sicherheitsstandard basieren und dass sich sogar bei einem dieser deutschen Reaktortypen (Kugelhaufenreaktor) niemals eine Kernschmelze ereignen kann.

Sicherlich wird es immer Menschen geben, die lieber Katastrophenfilme wie das " Das China-Syndrom" sehen. (Es handelt sich hierbei um einen Film aus dem Jahre 1979, der absoluten Blödsinn zeigt: Die Kernschmelze würde sich einmal quer durch die Erde bis nach China fressen. Hallo: Erde = Kugel, Gravitation?!) Aber ich setze auf die Menschen, die selbst Physik oder Ingenieurwissenschaften studiert haben / studieren / studieren wollen. Sie werden erkennen, dass ein wichtiger Faktor für die Einhaltung der Klimaziele von Kyoto die Kernenergie ist.